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Lichtkünstler Rolf Zavelberg
Rolf Zavelberg (*1959 in Bonn), Lichtkünstler und Kulturmanager, lebt in Köln.
1994 gründete er die Agentur „Aktivraum“, um sich und anderen Raum zu schaffen zur Verwirklichung künstlerischer Projekte. Neben Lichtinszenierungen und Installationen veranstaltet bzw. realisiert Konzerte, die sich meist den gängigen Einordnungen entziehen und in die Elemente des Jazz, der Klassik und der zeitgenössischen Musik einfließen.
Der erste Schritt seiner künstlerischen Arbeit ist dabei, die Räume unter Nutzung ihrer jeweiligen Eigenart zu „stimmen“, damit sich Künstler und Publikum gleichermaßen wohl fühlen.
Dazu nutzt er vor allem Licht und unter anderem eigene Gemälde (meist Acryl oder Mischtechnik auf Leinwand) sowie Objekte. Für Rolf Zavelberg gilt es zunächst immer, die Gegebenheiten eines Ortes zu erfassen, anzunehmen und dafür eine Gesamtkonzeption zu entwickeln. Das beinhaltet die Auswahl von Musik, die den klanglichen Voraussetzungen und dem Ambiente des Ortes entspricht. Das Ziel ist, die Wünsche des Veranstalters mit den Möglichkeiten des Raumes und den künstlerischen Ansprüchen in Einklang zu bringen. Er arbeitet seit Jahren sehr intensiv mit Markus Stockhausen zusammen, der mit seiner Kompetenz den musikalischen Part der Veranstaltungen schafft und prägt. Rolf Zavelberg ist bereits seit einigen Jahren sein Manager. Alleine, mit Markus Stockhausen und mit anderen Künstlern realisierte er Projekte in so unterschiedlichen Räumen wie in Kirchen verschiedenster Größen, einem neu gebauten Abwasserkanal, einem Industriemuseum, in Konzertsälen oder unter freiem Himmel.
Rolf Zavelberg gestaltet große und kleine Bühnen für Konzerte und Lesungen mit unterschiedlichen Besetzungen, schafft Installationen und immer wieder Inszenierungen, bei denen er mit Licht die Musik live aufgreift und in Bilder umsetzt. Einer der Höhepunkte war die Mitwirkung an der Konzeption und Aufführung von „Abendglühen für Solotrompete und Posaunenchöre“, das Markus Stockhausen eigens für den Eröffnungsabend des evangelischen Kirchentags 2007 in Köln komponiert hatte. Auf sechs Positionen beiderseits des Rheins verteilt spielten 1800 Blechbläser. Darüber erklang Markus Stockhausens Solotrompete. Wegen der Dimensionen des Veranstaltungsgeländes (ca. 200.000 Besucher) war die Realisation auch eine technische Herausforderung.
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